Lindas zweiundvierzig Hunde

Vor einigen Tagen, am 22.Februar, besuchte ich wieder Lindas zweiundvierzig Schützlinge.
Es regnete zeitweise in Strömen und so artete die Fütterung in eine regelrechte Schlammschlacht für Mensch und Tier aus.Auf dem rutschigen Terrain, fiel Linda sogar einmal rücklings hin, nicht gerade gut für ihre ohnehin lädierten Bandscheiben.
Einige der Doggenmischlinge waren aus dem Gehege irgendwie entwischt und liefen hinauf zur Straße.
Zum Glück ist jetzt im Winter kaum Verkehr, denn es dauerte eine Weile, bis wir sie wieder einfangen konnten.
Wenn man sich den Ausläufen mit den vollen Futtereimern nähert, dann ist einiges los. Es wird gebellt, gesprungen und hin und hergelaufen, bis Linda endlich die behelfsmäßigen Verschläge geöffnet hat.
Die „Türen“ bestehen aus einem Stück Maschendraht, die  mit Ketten oder Draht an einer Eisenstange befestigt sind.
Der Boden der Ausläufe ist um diese Jahreszeit sehr  schlammig, was vor allem ein Saubermachen nicht nur erschwert, sondern fast unmöglich macht.
Je öfter ich die Hunde besuche, umso mehr sehe ich, dass es hinten und vorne an grundlegenden Dingen fehlt.Auch die Ernährung so  vieler Tiere ist keineswegs optimal. Verständlich, da Linda sich die Unmengen an Trocken- und Nassfutter nicht leisten kann. Sie bekommen daher in der Hauptsache Teigwaren, mit Knochen und Fleischresten vermengt. Einziger Trost ist, daß sie dort halbwegs sicher vor Vergiftungen und schießwütigen Jägern sind.
Etwa  zehn Hunde sind noch auf dem anderen Areal untergebracht, das wesentlich geeigneter für die Tierhaltung wäre. Aufgrund der im vorigen Beitrag erwähnten Anzeigen der Anrainer, steht im März eine Gerichtsverhandlung bevor.Sollten Linda und ihr Lebensgefährte Jannis diese jedoch verlieren, so muß etwa die Hälfte der zehn Hunde zu den übrigen in die Schlucht. Mir graut schon jetzt vor dem Gedanken, denn im Frühjahr und Sommer beginnt nach der Regenzeit die Zecken und Mückenplage.
Wie sollen wir soviel Hunde ständig zeckenfrei halten und vor der gefürchteten Mittelmeerkrankheit Leishmaniose effizient schützen ?
Aus diesem Grund bitte ich nun die Besucher unserer Homepage, die im Raum Wien, Weinviertel oder Schwechat wohnen, für Lindas Hunde Futterspenden, sowie Halsbänder,Leinen, Fressnäpfe aus Metall, Zeckenhalsbänder und Ungeziefersprays,z.B. Frontline, zu sammeln.
Ich bin ab Anfang April für ungefähr zwei Monate mit meinem VW-Bus in Wien bzw Niederösterreich, wo Sie mich sowohl telefonisch als auch per e-mail erreichen können.

Claudia Stellatou : stel-vas@otenet.gr oder aon.913750760@aon.at
                              Tel.01/8779212 oder 02557/67141

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